Viele Kinder haben heute einen hohen Bewegungsdrang, dieser muss ausgelebt werden und sollte sich idealerweise in gesunder Bewegung widerspiegeln. Karate für Kinder ist heutzutage weit mehr als nur „schlagen“ und „treten“. Mittlerweile bringt der Unterricht viele positive Züge mit und stärkt, fördert und lehrt neue Fähigkeiten. Neben körperlichen Eigenschaften werden auch geistige Werte vermittelt. Ihr Kind lernt sich selbst zu behaupten und wird sich in der heutigen Umwelt besser zurechtfinden.

Wann macht Kinderkarate Sinn?

Bereits im Kindergartenalter macht es Sinn mit dem Karate anzufangen. Die Kinder können Aggressionen abbauen, lernen Regeln zu akzeptieren und erfahren einen solidarischen Umgang. Zusätzlich werden in einer sicheren und spielerischen Umgebung die ersten Bewegungsabläufe geschult. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und fördert zusätzlich die Konzentration über längere Zeiträume.

Welche Vorteile hat Kinderkarate?

Neben allgemeinen sportlichen Fähigkeiten schult das Training auch andere Bereiche. Schon das Aufwärmtraining fördert Ausdauer, Koordination und Selbstdisziplin. Während des Grundschul- und Partnertrainings werden unter anderem Selbstkontrolle, Reaktionsvermögen und Zeitgefühl verbessert. Durch Arm und Beinübungen, sowohl links und rechts, fördern wir das vernetzen der beiden Gehirnhälften und verbessern die Motorik des Kindes. Durch sportliche Übungen wie Liegestütze, Situps, Seilspringen und andere wird die Muskulatur im gesamten Körper gekräftigt. Bereits nach kurzer Zeit werden Sie feststellen, wie sich die Konzentration und die Selbstsicherheit Ihres Kindes gemeinsam mit der Körperspannung und der Gesundheit entwickeln. Mit besonderen links – rechts Übungen schulen die Kinder ihre Gehirnleistung und somit ihre Aufnahme- und Merkfähigkeit für Schule und Leben.

Mehr Sicherheit durch selbstbewusste Konfliktvermeidung

Konflikte sind im Heute im Alltag leider normal. Wir möchten das unsere Schüler, also Ihre Kinder, sicher und selbstbewusst durchs Leben gehen. Deshalb trainieren wir Selbstschutz und Selbstverteidigung. Neben praktischen Anwendungen zur Verteidigung werden auch präventiv Maßnahmen zur Konfliktbewältigung geschult. Wir nutzen dafür einfache Beispiele, wie sie heute auf dem Schulhof vorkommen. Die Kinder und Jugendlichen sollen aus Situationen wie: „Schwitzkasten“, „Anrempeleien“ und „Belästigungen“ ohne Schaden rauskommen. Auch vermeintlich banale Sachen wie das Ausrutschen im Winter kann durch gezielte Fallschule zu keinen oder minimaleren Verletzungen führen. Im Vordergrund steht aber immer die Konfliktvermeidung, daher das laute „Nein“. Wer sich mit Worten wehren kann, ist immer auf der sicheren Seite. Nur im äußersten Notfall ist für einen Karateka eine körperliche Verteidigung erlaubt.