Traditionelles Fudokan Karate wurde 1980 von den Brüdern Ilija Jorga und Vladimir Jorga zusammen mit Taiji Kase gegründet. Das Fudokan Karate hat grundsätzlich die meisten Elemente des Shotokan’s übernommen. Jedoch wurden viele kleine Details aufgrund von neuen biomechanischen und medizinischen Erkenntnissen verbessert. Das erste Ziel im Fudokan ist es bei der Ausübung der Kunst gesund zu bleiben und den Körper nicht zu zerstören. Da die körperlichen und geistigen Voraussetzungen vom Alter abhängig sind, richtet sich das Fudokan Karate an die jeweiligen Stärken des Einzelnen. Die Vielfalt der Techniken ermöglichen die Entwicklung und das Vorwärtsstreben des individuellen Potenzials unter Berücksichtigung der Mentalität und der natürlichen Fähigkeiten.

Fudokan verfolgt grundsätzlich das Prinzip des Ikken hissatsu. Dabei werden der Körper und der Geist jahrelang trainiert, um im entscheidenden Augenblick all seine Energie in den einen finalen Treffer zu lenken, um so im Kampf gegen einen augenscheinlich überlegenen Gegner zu bestehen.

Bedeutung der „Symbolik“

Fudokan bedeutet sinngemäß übersetzt: „Haus der stabilen Fundamente“. Es baut auf einem stabilen Fundament auf, welches Shotokan ist. Zusätzlich bezieht es die Karatetradition modernre westliche Prinzipien mit ein.

Der Gründer Ilija Jorga – 10. Dan

Ilija Jorga wurde am 15. November 1940 in Belgrad geboren. Er ist mit seinem Bruder, Vladimir Jorga, einer der führende Karateka der Welt und war maßgeblich an der Entwicklung des Karate im ehemaligen Jugoslawien beteiligt. Er ist in Belgrad Universitätsprofessor und Doktor med. der klinischen Physiologie und Sportmedizin. Er hat dieses Wissen auch in die Entwicklung des Fudokans miteinfließen lassen. Heute gibt er Seminare auf der ganzen Welt und ist ganzjährig auf allen Kontinenten anzutreffen. Er hat drei Kinder: zwei Töchter und einen Sohn.

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Sportlicher Werdegang:

Lehrer: Vladimir Jorga, Tesuji Murakami, Taiji Kase, Hidetaka Nishiyama

1967 – 1. Dan Sho-Dan von Tetsuji Murakami in Zagreb, Kroatien
1968 – 2. Dan Ni-Dan von Taiji Kase in St. Raphail, Frankreich
1971 – 3. Dan San-Dan von Taiji Kase in Paris, Frankreich
1975 – 4. Dan Yon-Dan von Taiji Kase in Belgrad, Jugoslawien
1978 – 5. Dan Go-Dan von Taiji Kase in Belgrad, Jugoslawien
1982 – 6. Dan Roku-Dan von Taiji Kase in Paris, Frankreich
1987 – 7. Dan Hichi-Dan von Hidetaka Nishiyama in Los Angeles, USA
1998 – 8. Dan Hachi-Dan von Hidetaka Nishiyama in San Diego, USA
2003 – 9. Dan Ku-Dan durch die WTFSKF in Verona, Italien
2008 – 10. Dan Ju-Dan, Soke durch die IBMA in den USA